Dienstag, 12.11.2019 21:43 Uhr

Vorpremiere Fast & Furious - "Hobbs & Shaw"

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 02.08.2019, 09:11 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 4992x gelesen

Zürich [ENA] Der «Fast & Furious»-Charme fehlt Dass Feinde zu Freunden oder sogar Familie werden, war von Anfang an eines der wichtigsten Naturgesetze im Fast & Furious-Universum. Hochgetunte Supercars und atemberaubende Action sind immer garantiert – aber das Herz der Blockbuster-Reihe war von Anfang an die besondere Freundschaft der Helden untereinander. FAST & FURIOUS: HOBBS & SHAW setzt genau hier an. Dwayne Johnson als Secret Service-Agent Luke Hobbs und Jason Statham als geächteter Ex-Elitesoldat Deckard Shaw verpassen seit ihrem ersten Aufeinandertreffen in Fast & Furious 7 keine Gelegenheit, dem anderen das Leben schwer zu machen – und lassen dabei nicht nur Worte, sondern mitunter auch ihre Fäuste sprechen. „Fast & Furious“ steht für teure Autos, spektakuläre Action und viel Blechschaden. Mit „Hobbs & Shaw“ bekommen nun erstmals Nebenfiguren der Reihe einen eigenen Film. Weniger Budget, weniger Autostunts – dafür mit viel guter Laune.

Was neben aufgemotzten Karren ebenso fehlt – das zentrale Thema Familie. Der Zusammenhalt, die bedingungslose Liebe, die in der «Fast & Furios»-Reihe immer im Mittelpunkt zwischen den tobenden Action-Szenen stand, kommt beim «Hobbs & Shaw»-Spin-Off zu kurz. Zwar haben die Macher versucht dieses Element aufzugreifen – doch es wirkt gewollt statt gekonnt und lässt einen peinlich berührt im Kinosessel zusammensinken. Cool dagegen ist der unverhoffte Gast-Auftritt von Shaws und Hatties Mutter, der britischen Leinwand-Legende Helen Mirren. Story: Ein besonders garstiges Virus bedroht die gesamte Menschheit. Ob es übrigens Absicht oder Zufall ist, dass das tödliche Virus Snowflake heisst,

darüber lässt sich nur spekulieren. Schneeflocke soll im Film die «Schwachen» töten. Der Begriff wurde in den USA zu einem politischen Kampfbegriff und wird für angeblich übersensible und für auf politische Korrektheit bedachte Menschen verwendet – ebenso für Liberale und Angehörige von Minderheiten. Die gesetzestreue Ein-Mann-Armee Hobbs (Dwayne Johnson, 47) soll die Welt retten – allerdings gemeinsam mit seinem Erzfeind! Der britische Ex-Elite-Soldat Shaw (Jason Statham, 52) ist ebenfalls wenig begeistert. Die Gegenseite lässt mit Brixton (Idris Elba, 46) allerdings einen gentechnisch manipulierten Superkämpfer vom Stapel. Allein haben Hobbs & Shaw keine Chance … Regie führte der erfahrene Ex-Stuntman David Leitch (49, „Atomic Blonde“)

Seinen Kontakten dürfte auch der kleine Gastauftritt von Ryan Reynolds (42) als CIA-Agent zu verdanken sein. Leitch drehte mit Reynolds „Deadpool 2“. Man merkt es „Hobbs & Shaw“ ein wenig an, dass sie ein paar Millionen Dollar weniger zur Verfügung hatten als in den „echten“ „Fast & Furious“-Filmen mit Vin Diesel. Aber auch wenn hier nur die zweiten Geigen Fideln – „Hobbs & Shaw“ gehört mit seinen ausgeklügelten Stunts und gut gelaunten Stars zu den Action-Highlights des Kino-Sommers.

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