Montag, 26.10.2020 09:15 Uhr

Zürcher Swissôtel macht dicht – 270 Jobs weg!

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 25.09.2020, 12:57 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 3825x gelesen

Zürich [ENA] Corona-Krise gnadenlos - Mit seinen 85 Metern ist es das höchste Hotel der Schweiz. Das Swissôtel in Oerlikon. Nun macht es seine Türen wegen der Corona-Krise per Ende November dicht. 270 Angestellte - darunter alle Lehrlinge - verlieren ihren Job. Das Swissôtel Zürich ist das höchste 4-Sterne-Hotel von Zürich. Es befindet sich gegenüber dem Bahnhof Zürich-Oerlikon. Der Flughafen Zürich und das Stadtzentrum sind nur fünf Kilometer entfernt. Die 347 Zimmer und Suiten bieten einen Panoramablick auf Zürich und die Schweizer Alpen.

Wegen der Corona-Krise stehen sie aber grösstenteils leer. Der Messestandort Zürich ist klinisch tot. Auch am nahen Flughafen läuft fast nichts mehr. Deshalb zieht die Besitzerin Accor nun die Reissleine und entlässt 270 Angestellte. Offenbar sollen im 85 Meter hohen Haus Business-Appartements im höheren Preissegment entstehen. «Beherbergungsbetrieb wird geschlossen» Eine Accor-Sprecherin aus München bestätigt die BLICK-Recherchen. «Wir können bestätigen, dass eine Teilschliessung des Swissôtel Zürichs geprüft wird. Geplant ist derzeit, den gastronomischen Betrieb und damit die Anbindung an die lokalen Gäste aufrecht zu erhalten, während der Beherbergungsbetrieb geschlossen wird», sagt sie.

Und führt aus: «Die Corona-Krise wirkt sich in einem besonderen Ausmass auf die Hotel- und Tourismusbranche aus und zwingt uns daher zu diesem Schritt. Alle Entscheidungen, die in Bezug auf das Swissôtel Zürich getroffen wurden und werden, dienen dazu, die langfristigen Auswirkungen so umfassend wie möglich zu begrenzen.» Da dieser Prozess gerade erst in die Wege geleitet wurde, könne sie derzeit keine weiteren Details bekannt geben. Aber: «Wir befinden uns in einem intensiven Austausch mit unseren Partnern.» Erst 2017 von Accor übernommen - Das Hotel hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Erst 2017 verkaufte die Credit Suisse das prestigeträchtige Haus an den Hotelkonzern Accor.

Am 14. Februar 1988 brannte das Restaurant «Panorama Grill» im obersten Stock des Hotels vollständig aus. Ein Kellnerlehrling hatte das Inferno ausgelöst. Er hatte einen Spritbrenner zum Warmhalten der Speisen nachgefüllt. Der überlaufene Sprit entzündete sich, «griff auf den Tisch, den Kunststoffvorhang und den auf den Boden gestürzten Kunststoffbehälter mit Sprit über», wie es später im Bericht hiess.

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