Montag, 28.09.2020 14:32 Uhr

CH - Corona Update - Reisewarnungen - Quarantäne

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Bern, 02.07.2020, 21:21 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 5555x gelesen

Bern [ENA] Wer in diesen 29 Ländern Ferien macht, muss in Quarantäne - Schöne Ferien und dann zu Hause ab in die Quarantäne: Wer diese neue Pflicht ab Montag vermeiden möchte, muss sich laufend über die neuen Risikoländer informieren. Reisen ins Ausland ist stressiger geworden in Zeiten der Corona-Krise. Schluss mit dem sorglosen Easyjet-Tourismus. Neben Schutzmassnahmen und unsicheren Reisebedingungen kommt jetzt auch noch

jetzt auch noch die Liste der Risiko-Feriengebiete vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Schweizer, die in 29 dieser Ländern Ferien machen, müssen für zehn Tage in Quarantäne, wenn sie danach in die Schweiz zurückkommen. Ab dem 6. Juli gilt: Schweizer, welche die wohlverdienten Sommerferien unter anderem in Schweden, Serbien, Kosovo, Israel oder Russland, verbringen, müssen die ersten zehn Tage nach der Rückreise in Selbstisolation verbringen. Damit will das BAG eine zweite Welle verhindern. Auch Reisende, die ihre Ferien in Brasilien, Argentinien, auf der Dominikanischen Republik oder in Kolumbien verbracht haben, müssen in Quarantäne. Die gleiche strikte Regelung gilt unter anderem für Bahrain, Bolivien, Chile, Saudi-Arabien

oder Südafrika, wie das BAG am Abend mitteilt. Auch Rückkehrer aus Kuwait, Nordmazedonien, Oman und den USA sind betroffen. Gemäss Mitteilung muss der Arbeitgeber den Lohn von Angestellten in Quarantäne nach den Ferien nicht fortzahlen. Ausnahmen können Rückkehrer sein von Reisen, die aus persönlichen Gründen zwingend waren, etwa der Besuch eines sterbenden Angehörigen. Aus Sicht des Bundes ist die Arbeitsverhinderung durch Quarantäne nicht unverschuldet, deshalb gibt es kein Anrecht auf Entschädigung. «Einem Arbeitnehmer, der sich in ein Risikogebiet begibt, kann ein Verschulden vorgeworfen werden, wenn er unter Quarantäne gestellt wird», heisst es weiter.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.