Dienstag, 12.11.2019 21:52 Uhr

Christian Stucki ist Schwingerkönig 2019 am ESAF

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zug, 11.09.2019, 13:05 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 5307x gelesen

Zug [ENA] Christian Stucki ist Schwingerkönig – das ESAF in Zug geht als Fest der Superlative in die Sportgeschichte ein. Rund 420'000 Besucherinnen und Besucher zählte das Organisationskomitee unter Heinz Tännler an den drei Festtagen in Zug – das Sicherheits- und Verkehrskonzept als Erfolgsgarant Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug geht als Fest der Superlative in die Annalen des Eidgenössischen

Schwingverbandes (ESV) ein. Mit dem Berner Seeländer Stucki Christian wurde zwar kein Zuger und auch kein Innerschweizer, aber immerhin ein grosser Sympathieträger Schwingerkönig in der ausverkauften Zug Arena. Er setzte sich im Schlussgang nach nur 41 Sekunden gegen den Entlebucher Wicki Joel durch. Bei Tem-peraturen bis knapp 30 Grad erhitzten sich die Gemüter der 56'000 Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag nicht nur des Sports, sondern auch der Sonne wegen. Ihr Kommen hatten sie keine Sekunde lang zu bereuen, zu vielfältig war das Programm, das ihnen das von Heinz Tännler angeführte Organisationskomitee für die drei Festtage vorgelegt hatte. «Wir sind rundum zufrieden, ja wir haben sogar die kühnsten Erwartungen übertroffen»,

sagte Heinz Tännler an der Medienschlusskonferenz nur wenige Minuten, bevor Stucki Christian und Wicki Joel die Bühne im Medienzentrum einnahmen. Seine Einschätzung münzte der Präsident des Organisationskomitees nicht nur auf die sportlich hochwertige Kost. Vielmehr umschrieb er damit seine Gemütslage zur organisatorischen Meisterleistung, die ihm auch vom Obmann des ESV, Paul Vogel, bescheinigt wurde. 420'000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Stadt Zug und ihre Besonderheiten von Freitag bis Sonntag zu besuchen. Tännler sprach vom «Scharnier zwischen Stadt und Land» – und dass sich Zug von einer anderen, bisher «zu wenig bekannten Seite» zeigen konnte.

Mit «Meisterleistung» bezog sich Tännler in erster Linie auf das Sicherheits- und Verkehrs-konzept. 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und ab – genauso hatte es sich das Organisationskomitee bestenfalls vorgestellt. So erstaunt es nicht, dass auch die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) eine positive Bilanz zogen. Auf dem Liniennetz der ZVB kam es zu keinen grösseren Zwischenfällen. «Unser spezieller ESAF-Fahrplan mit den geplanten Verstärkungskursen hat sich bewährt. Die friedliche Feststimmung war auch in unseren Bussen spürbar», schrieb das Unternehmen. Eine Anreise der besonderen Art erlebten die Gäste aus dem Schwyzer Talkessel, die morgens um 5.30 Uhr ab Arth mit dem Schiff

«Schwinger Shuttle» angereist waren. Sie er-reichten den Steg in Zug um 6.30 Uhr im Morgengrauen und waren an beiden Tagen rechtzeitig zum Anschwingen in der Zug Arena. Friedlich war die Stimmung nicht nur in den Bussen der ZVB, sondern auch generell in und um Zug herum. Die Blaulichtorganisationen sprachen von «Schürfungen, Prellungen und -2- einzelnen Streitigkeiten» – nicht mehr und nicht weniger, was wiederum dafürspricht, dass der Schwingsport nicht nur viele, sondern auch viele friedliche Zuschauerinnen und Zu-schauer anzuziehen vermag. Heinz Tännler dankte auch den über 6000 freiwilligen «Chrampfern» sowie der Armee und dem Zivilschutz, die die drei Tage in Zug zu einem «unvergesslichen Sport- und Volksfest» gemacht hätten.

Damit sprach der OK-Präsident auch das funktionierende Abfallkonzept an. «Den Helferinnen und Helfern ist es gelungen, die Zug Arena und den Festperimeter jeweils über Nacht wieder derart sauber herzurichten-ten, dass es eine Freude gewesen ist, früh morgens aufs Gelände zu kommen». Generell seien die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in die Praxis umgesetzt worden, sagte Tännler. Das ESAF in Zug habe letztlich auch den Beweis angetreten, dass sich ein Anlass dieser Grössenordnung selbst inmitten einer Kleinstadt wie Zug austragen lasse. Heinz Tännler bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Zugerinnen und Zugern, speziell auch bei jenen im Hertiquartier, die in den vergangenen Wochen und Monaten einiges über sich ergehen lassen mussten.

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