Dienstag, 25.06.2019 04:27 Uhr

Der EV Zug gewinnt das erste Finalspiel der Playoffs

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Bern, 12.04.2019, 09:14 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 5192x gelesen

Bern [ENA] Der EV Zug gewinngt das erste Finalspiel der Playoffs Packender Auftakt in die Finalserie der Playoffs! Nach einer Führung der Mutzen dreht der EV Zug das Spiel und holt sich am Ende den Sieg und das Break im ersten Spiel der Playoff-Finalserie. Für die Tore waren Brian Flynn, Yannick-Lennart Albrecht, Garrett Roe und Dennis Everberg besorgt. Die zwischenzeitliche Führung für den SCB erzielte Jan Mursak.

Der SC Bern geht mit knapper Führung in die erste Pause Die Startminuten der Partie gehörten dem EV Zug. Doch der SCB legte zu und gestaltete das Spiel zunächst ausgeglichen. Nach 12 Minuten war es Jan Mursak, der das Skore eröffnete. Mit einem Backhand-Lupfer bezwang der Slowene Zug-Goalie Tobias Stephan. Mehr als zu einer knappen 1:0-Führung zur ersten Pause reichte es trotz zunehmender Berner Dominanz aber nicht. EV Zug stark im Mitteldrittel Das rächte sich im zweiten Durchgang. Der EV Zug kam stärker aus der Kabine und glich die Affiche in der 24. Minute aus. Brian Flynn war es, der einen Schuss von Santeri Alatalo ins Tor lenkte. Das gab den Zugern Auftrieb. Der SCB wurde in der Folge regelrecht dominiert und kam minutenlang

minutenlang nicht mehr aus dem eigenen Drittel. Zwölf Minuten später war die Partie gedreht. Yannick-Lennart Albrecht netzte nach einer schönen Kombination ein. Zu reden geben wird noch Garrett Roe. Der Amerikaner zog mit zwei Schwalben viel Ärger auf sich. Eine Szene sorgt nach der ersten Partie der Final-Serie zwischen Bern und Zug für Gesprächsstoff. Reto Suri setzt sich an der Bande gegen Yanik Burren durch. Da kommt Adam Almquist herangefahren und mäht den EVZ-Stürmer um. Die Schiedsrichter unterbrechen das Spiel sofort und schicken den SCB-Verteidiger in die Kühlbox. Suri bleibt nach dem brutalen Check gegen seinen Kopf benommen liegen, vergräbt sein Gesicht in den Handschuhen und windet sich vor Schmerzen.

Für Suri ist die Partie gelaufen. Er muss zur weiteren Pflege in die Garderobe. Auch für den Täter ist das Spiel vorbei. Der Schwede wird unter die Dusche geschickt. Er kassiert eine Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinar-Strafe und erweist seiner Mannschaft damit einen Bärendienst. Sie verliert die Partie allerdings nicht nur deshalb 1:4. Es ist damit zu rechnen, dass die Liga am Freitag ein Verfahren gegen den 28-jährigen Almquist eröffnet. Der zweite Buhmann im Spiel, wenn man so will, war Zugs Stürmer Roe. Zwei Mal wurde er innert kurzer Zeit gefoult. Darüber bestehen auch keine Zweifel. Aber beide Male verlieh er dieser Tatsache mit einem etwas gar theatralisch wirkenden und ein wenig an den Fussballer Neymar erinnern....

Wer die beiden Aktionen genau anschaue, könne sehen, was geschehen sei. Deshalb beschäftige es ihn auch nicht, wenn ihm nun möglicherweise seit Donnerstag ein zweifelhafter Ruf anhaftet: «Ich konzentriere mich darauf, mich auf das zweite Finalspiel vom Samstag vorzubereiten.» Die Berner Fans pfiffen erbarmungslos wegen Roe, doch der 31-Jährige blieb in der hitzigen Atmosphäre cool und entschied später mit dem 3:1 diese erste Final-Partie, die schliesslich mit einem 4:1-Erfolg der Zuger endete. «Das ist auch eine Frage der Erfahrung. Ich weiss, dass mich die Fans hier nicht mögen, aber das ist für mich okay. Das Spiel wird auf dem Eis entschieden.»

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