Sonntag, 21.04.2019 01:03 Uhr

Der EV Zug steht im Eishockey Playoff Final

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zug, 05.04.2019, 14:26 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 2379x gelesen

Zug [ENA] Der EV Zug steht im Eishockey Playoff Final Wie 2017 steht der EVZ im Playoff-Final. In diesen zwei Jahren hat sich bei den Zentralschweizern viel verändert. Sie scheinen reif zu sein für den zweiten Meistertitel nach 1998. Der EV Zug besiegt den HC Lausanne mit 5:2 und erreicht in überzeugender Manier den Playoff-Final. Die Innerschweizer verwerteten ihren ersten Matchpuck und besiegten den HC Lausanne mit 5:2.

Seither hat der EV Zug in seiner Entwicklung nochmals einige grosse Schritte gemacht. Nicht zuletzt auch dank dem auf diese Saison verpflichteten Trainer Dan Tangnes. «Wir sind als Mannschaft in dieser Zeit nochmals gewachsen und haben mehr Potenzial als vor zwei Jahren. Wir sind konstanter und solider geworden», sagt Goalie Tobias Stephan dazu. Und wohl auch noch hungriger. Dies strahlen zumindest die Gesichter der Spieler aus. Als diese am späten Donnerstagabend nach getaner Halbfinal-Arbeit gegen Lausanne vom Eis kamen und in Richtung Garderobe schritten, sah man keinen ausgelassenen Jubel wie noch nach dem Finaleinzug 2017. Sondern eine fast schon neutrale Mimik. Es ist ein Zwischenziel erreicht. Mehr nicht. «Wir wollen mehr»,

stellt Stephan klar. Derweil gewann der EHC Biel gegen den SC Bern und holte sich seinerseits den ersten Matchpuck. Der EV Zug hätte schon nach Sekunden führen können. Noch nicht einmal eine halbe Minute war in Zug gespielt, da hatten die Gastgeber bereits ihre erste Chance zur Führung. Nach einem Foul an Everberg lief Martschini zum Penalty an, verschoss allerdings. In der Folge machten es die zwei Svens dann allerdings besser: Senteler traf zum 1:0, Leuenberger doppelte nach. Lausanne findet kein Mittel. Damit war der HC Lausanne geschlagen. Die Westschweizer, die zwar zeitweise gut mithielten, fanden kein Mittel gegen den überzeugenden EV Zug. In der ersten Minute des Mitteldrittels erhöhte Reto Suri auf 3:0.

Und nur vier Minuten später schnürte Sven Senteler seinen Doppelpack. Zwei Minuten vor Schluss traf Joel Genazzi zum 2:4 aus der sich der Lausanner. Aber der Treffer kam zu spät. Mit seinem zweiten Goal des Abends, einem Treffer ins leere Netz, führte Reto Suri die endgültige Entscheidung herbei. Doch welcher Gegner wäre nun besser für den EVZ im Final? Man könnte meinen der EHC Biel. Doch das könnte ein Trugschluss sein. Die Seeländer haben auf dem Papier vielleicht nicht ganz die Klasse und die Breite des SC Bern, aber sie wären ein völlig euphorisierter Aussenseiter. Und der ganze Druck würde auf den Schultern der Zuger lasten. Nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann?

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