Montag, 23.09.2019 05:39 Uhr

SC Langenthal holt den Titel in der Swiss-League-Titel

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Langenthal, 04.04.2019, 12:16 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 4550x gelesen

Langenthal [ENA] Der SC Langenthal holt den Titel in der Swiss-League-Titel - Im Eiltempo holt der SC Langenthal den Titel. Nur drei Niederlagen kassiert der SCL in 15 Playoff-Fights – der Lohn ist der dritte Titel innerhalb von sieben Jahren. «Wenn man älter wird, schätzt man das mehr», sagt SCL-Topskorer Pascal Pelletier. 4002 Fans verfolgen im ausverkauften Stadion «Schoren» das vierte und entscheidende Duell

zwischen dem SC Langenthal und dem HC La Chaux-de-Fonds. Zuletzt gibt es kein Halten mehr, als nach der Pokalübergabe die «Schleusen» geöffnet werden und die Fans das Eisfeld fluten. Bald wird sogar eine Bar auf der Eisfläche aufgestellt, um die Feiernden bis weit nach Mitternacht zu bedienen. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschen beim SC Langenthal – bei der dritten Finalteilnahme nach 2012 und 2017 holt das Team von Trainer Per Hanberg zum dritten Mal den Titel. Grosse Ehre für Kelly - Normalerweise nimmt der Captain den Pokal als erstes in Empfang. Nicht so in diesem Fall. Stefan Tschannen fährt zwar an den «Gabentisch», wo der Pokal wartet, schüttelt die Hände der Offiziellen und fährt dann ohne den «Chübel» zurück

zu seinen Mitspielern, die vor der Fankurve warten. Stattdessen überlässt er diesmal dem verdienten SCL-Kanadier Brent Kelly die Ehre, den Pokal zu holen und als erstes in die Höhe zu stemmen. «Es war seine letzte Saison und er sagte, dass er am liebsten mit einem Titel gehen würde», erklärt Stefan Tschannen die aussergewöhnliche Pokal-Übergabe. Dies werde er nie vergessen, sagt Kelly später. «Tschannen ist wie ein Bruder für mich.» Damit geht eine erfolgsgekrönte Ära zu Ende: Mit dem Kanada-Duo Brent Kelly und Jeff Campbell holte Langenthal dreimal den Titel. In der laufenden Saison amtete Campbell verletzungsbedingt nach dem Wegfall von Assistenztrainer Noël Guyaz als Co-Trainer.

In der Finalserie hat der SCL nur gerade drei Gegentore kassiert, bei 241:28 Minuten waren die Romands somit nicht einmal alle achtzig Minuten erfolgreich. SCL-Goalie Philip Wüthrich: «Das war ein defensiver Team-Effort.» Bitter für den HC La Chaux-de-Fonds. Zum sechsten Mal stand das Team aus der drittgrössten Stadt der Romandie (nach Genf und Lausanne, noch vor Neuenburg) in einem Playoff-Finale, ohne dieses je gewonnen zu haben. «Je älter man wird, desto mehr schätzt man es» Massgeblichen Erfolg am SCL-Titel hat Playoff-Topskorer Pascal Pelletier. Er kam zehn Runden vor dem Ende der Qualifikation zum SC Langenthal. Mit ihm gewann die Mannschaft neun dieser Quali-Spiele sowie 12 von 15 Playoff-Spielen.

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