Montag, 26.10.2020 07:21 Uhr

CH - Kahlschlag bei Credit Suisse in der Schweiz

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 25.08.2020, 10:13 Uhr
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Zürich [ENA] Die Grossbank Credit Suisse baut den Heimmarkt radikal um. 37 Filialen fallen weg. Die Neue Aargauer Bank AG wird mit der CS zusammengeführt. Ein Stellenabbau sei unvermeidlich. Ab 2022 sollen jährliche Einsparungen von 100 Millionen Franken erreicht werden. Der Sparhammer saust nieder. Credit-Suisse-Boss Thomas Gottstein (56) baut das Schweizer Geschäft der Grossbank radikal um.

Schweizweit wird das Bankennetz von 146 auf 109 Filialen zusammengestrichen. Das bedeutet das Aus für 37 Filialen! Die CS verspricht sich von der Restrukturierung jährliche Kosteneinsparungen von brutto 100 Millionen Franken ab 2022. Gottstein hat im Juli den Plan bekannt gegeben, ab 2022 gruppenweit jährlich Kosteneinsparungen von insgesamt rund 400 Millionen zu erzielen. Die erwarteten Restrukturierungskosten von rund 75 Millionen Franken sollen über die Laufzeit des Programms zur Umsetzung der Massnahmen verbucht werden. Dieses soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Ein Abbau von Stellen sei unvermeidlich, teilt die CS am Dienstag weiter mit. Doppelstrukturen im Aargau müssen weg - Das Geschäft der Neuen Aargauer Bank AG (NAB)

wird mit jenem der Credit Suisse zusammengeführt. Die 30 NAB-Geschäftsstellen und 530 Mitarbeiter haben bereits gewisse Synergien mit der CS genutzt, so die Grossbank. Allerdings bestünden viele Doppelstrukturen, etwa bei den Filialen. Die Marke NAB soll verschwinden. Nach dem Zusammenschluss soll im Kanton Aargau insgesamt 12 Filialen erhalten bleiben. Für die Kunden der NAB ändere sich bis auf Weiteres nichts. Die Angestellten der NAB müssen nun um ihren Job zittern. Credit-Suisse-Schweiz-Chef André Helfenstein (53) sagt: «Wir sind aber überzeugt, dass es im sich rasch verändernden Umfeld der richtige Schritt ist, unseren Kunden im Aargau künftig ein einheitliches Angebot zu bieten beteuert.» Für den Stellenabbau stehe ein Sozialplan

stehe zur Verfügung. Oberstes Ziel ist es, dass möglichst alle von einem Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden eine interne oder externe Weiterbeschäftigung finden. Neue Stellen sollen etwa bei einem neuen, digitalen Angebot sowie einem zukunftsweisenden Filialkonzept entstehen. Die Coronakrise habe die Verlagerung ins Digitalgeschäft beschleunigt. Die Grossbank will im Heimmarkt 100 Millionen sparen......

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