Sonntag, 12.07.2020 04:25 Uhr

So kämpfen CH-Detailhändler um einheimische Kunden

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 16.06.2020, 10:19 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 5254x gelesen

Zürich [ENA] So kämpfen Schweizer Detailhändler um einheimische Kunden - Der Startschuss für den Einkaufstourismus ist gefallen. Für Schweizer Detailhändler beginnt nun der Kampf um einheimische Kunden – zumindest bei Aldi und Lidl. Schweizer Lebensmittelhändler zeigen sich in der Corona-Krise als relativ resistent. Während viele Branchen ihre Tätigkeiten einstellen mussten, konnten Migros, Coop und Co. stets weiterarbeiten.

Doch nun dürften auch sie erste Konsequenzen spüren – zumindest in den Grenzregionen. Der Grund: Seit heute Montag haben die Schweizer Grenzen wieder geöffnet. Viele Einkaufstouristen strömten bereits in den frühen Morgenstunden in benachbarte Läden. Als Gegenangriff startet Aldi Suisse deshalb eine dauerhafte Preissenkung auf zunächst 20 Produkten. Ziel sei es, die während der Coronakrise neu gewonnenen Kunden zu halten. Auch Konkurrent Lidl geht in die Offensive. «Mit Blick auf die Grenzöffnung haben wir eine zeitlich begrenzte Rabattaktion lanciert», heisst es auf Anfrage. Begrenzt, weil man seit jeher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis biete. Und davon hätte der Discounter in den letzten Wochen auch etliche Neukunden

überzeugen können. Kundennähe ist das A und O - Bei Denner hingegen heisst es: «Wir setzen auf das Erfolgsrezept, das auch schon vor der Krise für uns sprach, nämlich die Nähe zu unseren Kunden und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.» Mit seinen über 830 Filialen sei der Discounter ein preiswerter Nahversorger. Dieser Philosophie schliesst sich auch Coop an. Obwohl die Nachfrage in den Grenzregionen seit einigen Monaten ansteige, verzichte man bewusst auf spezielle Aktionen zur Grenzöffnung. «Wir würden uns sehr freuen, neu gewonnene Kundinnen und Kunden durch die Nähe im Quartier, durch unser vielfältiges Sortiment und durch unsere hohe Qualität nachhaltig überzeugt zu haben», erklärt Rebecca Veiga.

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