Montag, 01.03.2021 08:09 Uhr

Urs Rohner holte MI6-Agent zu CS

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Zürich, 15.02.2021, 16:09 Uhr
Presse-Ressort von: turotti.en-a.ch Bericht 2567x gelesen

Zürich [ENA] Präsident brachte Nummer 2 des Auslanddienstes „Ihrer Majestät“ nach Zürich. Der schult das Management der Spy-Bank. Urs Rohner sitzt im VR von GlaxoSmithKline, eines englischen Pharma-Multis. Er brachte aus London Tidjane Thiam. Nun gibt ein nächster „Import“ von der Insel zu reden. Es handelt sich um einen Mann namens Martin Clements. Blaue Augen, Prinz-Charles-Ohren, sanftes Lächeln – so das Foto für einen Auftritt an einem Unternehmertag.

„National Security- and Cyber Security-Specialist“, steht als Beruf von Clements. Über seine Rolle im Ausland-Geheimdienst von England erfährt man nur zwischen den Zeilen. „In the decades after joining the United Kingdom Foreign & Commonwealth Office in 1983, he was assigned to work around the world including in Iran, Afghanistan, Germany and Austria where his roles covered counter-terrorism, counter-proliferation and cyber, amongst much else.“ An allen Hotspots also. Zur Zeit bei der Regierung heisst es: „Martin later held prominent leadership positions, building offensive and defensive capabilities for the National Security Sector, combining traditional techniques and skills with emerging innovations, especially in the fields of mobile,

cyber and data.“ National Security Sector deutet auf Geheimdienst hin, aber nur vage. Und weiter: „He became an experienced executive and non-executive member of the top governance in his sector, retiring as Director General for Technology and Transformation.“ Effektiv war Clements die Nummer 2 des berühmten MI6, des britischen Ausland-Geheimdienstes. James Bond – der echte.Die CS bestätigt, dass sie mit Clements zusammenarbeitet. „(Clements) ist ein international anerkannter Spezialist für Cybersecurity und wir arbeiten mit ihm in diesem Bereich zusammen.“ Laut einer Quelle schult Clements die höchsten Manager der Bank. Er habe Auftritte in der Konzernleitung und auf den nächsten Führungsstufen.

Rohners „James Bond“ kennt sich laut Curriculum aus mit Cyber. Er kann der CS helfen in einem Bereich, wo alle Banken massiv investieren. Ihr wichtigster Schatz ist die Datensicherheit. Bei der CS geht es seit dem Spy-Gate noch um Anderes. Die Bank liess mittlerweile insgesamt vier aktive oder ehemalige Mitarbeiter überwachen. Bisher waren „dumme“ Methoden bekannt: Detektive, die den Opfern hinterherfuhren und sie eventuell einschüchterten. Was aber machte die CS darüber hinaus – mit Intelligenz? Ein weiterer hoher Kadermann war lange bei der Schweizer Bundeskriminalpolizei. Er orchestrierte Informatik-Observationen aus dem Spy-Center der CS beim Paradeplatz heraus.

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