1. Mai 2026 DGB fordert die Politik heraus
Salzgitter [ENA] Zum 1. Mai sind in Niedersachsen tausende Menschen auf die Straße gegangen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sprach von mehr als 50.000 Teilnehmern nur für Niedersachsen. Das Motto zum 01. Mai 2026 hieß "Erst unsere Jobs, dann eure Profite". In Salzgitter waren nach dem Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ungefähr 4000 Demonstranten, welche auf die Straßen gegangen und das Motto lautstark riefen.
Seit 1919 wird der 1. Mai in Deutschland als Gedenktag / Feiertag der Gewerkschaften begangen. Den Ursprung hat der der 1. Mai als Kampftag in den USA, als im Jahr 1886 Hunderttausende Arbeiter in mehreren Städten die Einführung eines Acht-Stunden-Tages forderten und bessere Sozialleistung, wie die Lohnzahlung auch bei Krankheit. Unter den Demonstranten gab es dabei auch Tote. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis, nahm die Politik und die Arbeitgeber in die Verantwortung, Er fordert die Lasten der Krise gerecht zu verteilen. Die Beschäftigten sind nicht das Problem dieser Krise - sie sind ihre Leidtragenden, sagte er in Hannover. Fehlende Investitionen belasteten die Wettbewerbsfähigkeit zunehmend.
Der Ministerpräsident Olaf Lies von Niedersachsen, Olaf Lies, sprach zu den etwas 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Salzgitter. "Dieser Tag ist ein Tag der Demokratie." und weiter betonte der SPD-Politiker: "Wer die Idee hat, den 1. Mai infrage zu stellen, der wird damit scheitern." Der 1. Mai werde ein Feiertag bleiben. Lies wies in diesem Zusammenhang auf Demonstranten hin, die ein Schild mit der Aufschrift "Teilzeit ist kein Lifestyle" hielten: "Was ist das für eine Debatte? Völlig vorbei an denen, die Teilzeit machen - egal, ob es Männer oder Frauen sind.", stellt der SPD- Politiker auf der Kundgebung fest.




















































